Das heisse Wetter auf dem California Speedway war fast unerträglich. Es waren über 100 Grad Fahrenheit (38 °C) im Schatten. Im Training hatten wir sogar 109 Fahrenheit (42 °C). Du kannst einfach nicht genug Wasser drinken um hydriert zu bleiben. Dieses Rennen war wahrscheinlich das frustrierenste, was das Team seit langen erlebt hat. Es begann mit einem defektem Zahnrad im Training kurz vor Beginn der Qualifikation, was den Motor hochdrehen lies.
Während der Qualifikation ging der Motor dann ganz hoch, sodas wir nicht einmal eine Zeit fahren konnten und vom Ende des Feldes (Platz 43) das Rennen beginnen mussten.
Das Abschlusstraining begann in den Abendstunden, als es kühler auf der Strecke war. Das Auto sah bei bei kühleren Bedingungen sehr vielversprechend aus. Ich war selbst nicht so beunruhigt über die Startposition, da das Rennen sehr lang ist und von den Abendstunden in die Nacht hinein ging.
Juan begann das Rennen sehr geduldig, konnte mit ein paar tollen Manövern einige Wagen überholen. In Runde 8 gab es eine Gelbphase, als sich irgendwer drehte und wir nahmen die Gelegenheit wahr einen Tankstopp einzulegen um ein paar Veränderungen am Wagen vorzunehmen. Als Juan die Box anfuhr, wollte Carl Edwards in der Box hinter uns seine Box verlassen und fuhr uns direkt in den linken Kotflügel. Obwohl es eine Berührung bei sehr langsamer Geschwindigkeit war, zerstörte dies den kritischsten Teil des Wagens! Die Beschädigung an Edwards Wagen war wessentlich weniger umfangreich, da es sich um den Türbereich handelte, der aerodynamisch weniger wichtig ist. Unser Tag war bereits in Runde 8 ruiniert! Wie konnte dies passieren?
Ich sprach mit Edwards Spotter und er sagte mir das er Edwards gesagt hatte das wir kämen. Ich schätze er hat es nicht gehört, es hat ihn nicht interessiert oder er dachte er könne uns bei der Ausfahrt noch schlagen. Wir konnte nicht wissen das er lediglich 2 Reifen mitnehmen würde, woher sollten wir also wissen das er noch vor uns wieder heraus fahren würde?
Ab diesem Moment war es das längste Rennen aller Zeiten. Es war so schrecklich einfach kein Rennen gegen die anderen Kerle fahren zu können. Wir konnten des Rest des Rennens aerodynamisch einfach nicht mehr mithalten. Ich muss Juan und die Crew für die Nacht loben. Juan gab weiterhin alles um, besonders bei Neustarts, Positionen gut zumachen. Die Crew arbeitete fieberhaft bei den Pitstopps an der Frontpartie des Wagens, um die Aerodynamik wenigstens etwas zu verbessern. Sie haben nie eine Runde dabei verloren und konnten Juan immer wieder rechtzeitig rausschicken, um vor dem Pacecar zu bleiben und das Feld wieder einzuholen.
Ich sitze gerade mitten in einem langen Flug zurück auf unsere Seite des Landes und es ist 4:40 Uhr morgens. Ich sitze hier einfach und denke über den Tag nach den wir hatten und realisiere dabei, das jedes Team Tage wie diesen hat. Wir werden am Dienstag morgen zum Geschäft zurück kehren und die Wagen auf Short-Track Racing in Richmond vorbereiten.
Danach sprechen wir uns wieder!
-Tab
Original: Almost Unbearable in California - Texacohavoline42.com
| Weiter > |
|---|
JPM @Twitter
Forum - letzte Beiträge
-
Klopf, Klopf! Ist...
(Sn00se [14.03.12 - 21:57]) -
1/32 J.P. Montoya...
(KingBemel [04.02.12 - 10:57]) -
Neues Design
(LisaSimpsons [19.01.12 - 16:22]) -
Montoya und die...
(monyfan [29.08.11 - 08:39]) -
jpmontoya.tk -...
(#43 Bobby Labonte [10.08.11 - 17:26])