Montoya zurück nach Amerika

News - News rund um Juan Pablo Montoya


Juan Pablo Montoya verabschiedet sich aus der Formel 1 und kehrt nach 6 Jahren zu seinem früheren Teamchef Chip Ganassi nach Amerika zurück.

Allerdings zum Erstaunen aller nicht in die IRL, sondern in die Nextel Cup Serie, die höchste NASCAR-Serie.
Juan Pablo auf der Pressekonferenz



Chip Ganassi:

"Vor einigen Tagen rief er mich an und sagte: 'Du brauchst einen Fahrer? Ich möchte dieses Auto fahren!'
Ich fragte ihn nur, ob er wisse, um welches Auto sich handelt. Er sagte 'Ja', darauf ich: 'Abgemacht'".

Juan Pablo Montoya:

"Ich hatte einige Angebote in der Formel 1, ich hätte wohl unterschreiben können, aber ich wollte mit Chip etwas machen und in Amerika sein. Ich kann es nicht erwarten.
Wer die Pressemitteilung liest, wird herausfinden, dass es ein mehrjähriger Vertrag ist.
Warum mehrjährig? Weil es einige Zeit dauern wird, das alles zu lernen. Das Ziel sind Siege, aber das wird nicht so einfach. Vor mir liegt die größte Herausforderung überhaupt. Viele Leute werden das aufbauschen und sagen, dass ich Großes erreichen werde. Das ist das Ziel, klar, aber es wird schwieriger als viele denken.

Es geht nicht darum, wie viele Millionen man macht oder wie viel Geld. Es geht darum, ob ich in drei Jahren noch mit dem glücklich bin, was ich dann mache, und wenn ich drei Jahre in die Zukunft schaue, dann denke ich, dass ich hier glücklicher sein werde als in der Formel 1. Ich denke nicht, dass man glücklich sein wird, wenn man mehr Geld bekommt und sich den ganzen Tag über miserabel fühlt.
In der NASCAR sitzt man genauso viele Tage im Auto, aber man fährt wenigstens Rennen. In der Formel 1 fliegen wir 27 Stunden nach Australien, aber ich komme aus Kolumbien - und von meiner Wohnung in Miami aus ist alles in drei Stunden erreichbar.

In der Formel 1 geht es um die sehr aufregenden Autos und die hochgestochene Technologie. Das will ich der Formel 1 gar nicht absprechen, aber jeder, der schon einmal ein Rennen gesehen hat, weiß, dass es nicht gerade die aufregendsten Rennen sind. Wie schwierig ist es, in der Formel 1 ein anderes Auto zu überholen? Man geht an jemandem vorbei, berührt die Räder und wird gleich als wildes Tier abgestempelt.

Als ich vor ein paar Jahren das Auto von Jeff Gordon getestet habe, war das auf einem Straßenkurs, und es hat großen Spaß gemacht. Man konnte mit dem Auto sliden und es war wirklich auf mich zugeschnitten. Ich fühle mich darin wohl, es war sehr aufregend. Das war mit ein Grund, warum ich unbedingt mit Chip reden wollte."


Aber was machen jetzt die vielen deutschen Fans die ihr Idol auch nach 2006 Live im Fernsehen sehen wollen?
Die Lösung hier könnte Premiere lauten.

In einem Telefonat heute verriet Herrn Michael Ulich von der Premiere Sport-Abteilung das man die IndyCar-Serie auf jeden Fall Live übertragen werden und man auf die NASCAR-Serie eine Option besitze die aller Wahrscheinlichkeit nach auch gezogen wird.
Heist also das es zwar noch nicht 100%ig sicher ist das man NASCAR auch übertragen werde, aber es sieht gut aus.

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