Juan bärenstark - Sieg in Mexico

Pruett vor Montoya
Pruett vor Montoya
Bereits in der 3. Runde beim Telcel 200 in Mexico konnte man erahnen was später folgte - Juan Pablo Montoya geht am Pole-Sitter Scott Pruett vorbei und übernimmt die Führung.

Juan Pablo fuhr ein bärenstarkes Rennen und nichts und niemand schien ihn von seinem ersten NASCAR Sieg abhalten zu können - bis die Runde 45 kam und er zu einen regulären Boxenstopp unter grüner Flagge kam.
Alles sah in Ordnung aus, bis sich eine Runde später herrausstellte das in seinen Tank lediglich 6 Gallonen (23 Liter) Benzin geflossen waren. Er hatte nun 10 Runden Zeit um erneut zum tanken an die Box zu fahren.

In dem Moment, als Juan abermals die Boxencrew anfahren wollte, drehte sich der Wagen mit der Nummer 13 von der Strecke und sorgte so für eine Gelbphase. Diese nutze das Team um gleichzeitig alle 4 Reifen an Montoyas Wagen zu wechseln - ein Umstand der ihm im weiterem Rennverlauf zu gute kommen sollte.

Auf Platz 19 zurück auf der Strecke, fuhr er nach dem Restart wie entfesselt und konnte bereits in der ersten Runde 7 Piloten hinter sich lassen. Nach nur 4 Runden hatte er sich bereits wieder auf Rang 5 nach vorne gearbeitet.
Es folgte ein recht aufreibende Schlussphase mit vielen Gelblicht-Phasen. Eine davon löste Juan Pablo selber aus, als er den auf Platz 1 liegenden Teamkollegen Scott Pruett bei einem misslungenen Überholversuch drehte.

"Das war einfach kein gutes, sauberes sondern bösen und schmutziges Fahren von ihm," gab ein sichtlich enttäuschter Pruett im Anschluss an das Rennen kund.
"Ich kann es nicht in Worte fassen, ich bin richtig enttäuscht.
Wir haben darüber gesprochen, und haben darüber gesprochen, und haben darüber gesprochen und haben darüber gesprochen, in allen unseren Meetings. Wenn er schneller ist als ich, fahren wir es aus und er kann gehen. Aber wir fahren nicht den anderen dabei raus. Das ist einfach schlechtes fahren!"

Juan Pablo entschuldigte sich im Anschluss:
"Wir haben beide an etwa dem selben Punkt gebremst, aber er hat den Wagen etwas mehr verlangsamt," sagt Montoya.
"Er war praktisch überall und ich entschied mich für die Innenseite und als ich da war drehte er sich und ich konnte nirgend mehr hin.
Es tut mir wirklich leid..."

Auch ein in den letzten Runden immer stärker werdender Denny Hamlin konnte am schier vorprogrammierten Sieg von Montoya letztendlich nichts mehr ändern und musste sich mit Rang 2 begnügen.

Rennergebniss

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