News rund um Juan Pablo Montoya

Montoya zurück nach Amerika


Juan Pablo Montoya verabschiedet sich aus der Formel 1 und kehrt nach 6 Jahren zu seinem früheren Teamchef Chip Ganassi nach Amerika zurück.

Allerdings zum Erstaunen aller nicht in die IRL, sondern in die Nextel Cup Serie, die höchste NASCAR-Serie.
Juan Pablo auf der Pressekonferenz



Chip Ganassi:

"Vor einigen Tagen rief er mich an und sagte: 'Du brauchst einen Fahrer? Ich möchte dieses Auto fahren!'
Ich fragte ihn nur, ob er wisse, um welches Auto sich handelt. Er sagte 'Ja', darauf ich: 'Abgemacht'".

 

Fahrerpaarung für 2007: Bekanntgabe in 2-3 Wochen

Das Fahrerkarussel nahm mit der Bekanntgabe von Michael Schumacher, erst am Saisonende seine Zukunft bekannt zu geben, noch einmal richtig Fahrt auf.

Besonders interessant ist es um die beiden derzeitigen McLaren Piloten Kimi Raikkonen und Juan Pablo Montoya.
Wärend Kimi sowohl bei McLaren wie auch Ferrari gehandelt wird und sich unter der Woche auch plötzlich Gerüchte um einen mit 112 Millionen dotierten 4 Jahres-Vertrag von Renault rangten, bleibt Juan Pablo nur das warten.
Doch das könnte sich nun plötzlich ändern.

Ron Dennis:
"Wir haben jetzt einen festen Plan, wissen genau, was wir als Team machen werden.
Wir werden damit beginnen, diesen Plan umzusetzen. Damit sind alle Eventualitäten abgedeckt. Wir sind an einem Zeitpunkt angelangt, an dem wir Entscheidungen treffen müssen, und die werden sich in den nächsten zwei bis drei Wochen aufklären."


Was bedeutet das jetzt genau?
Klar ist eigentlich das Ferrari es sich nicht leisten kann 2007 plötzlich ohne Top-Fahrer da zustehen, somit gilt ein Wechsel von Kimi Raikkonen zu den roten als relativ sicher. Auch die gestrige Aussage von Ross Brawn, am liebsten 2007 Michael Schumacher und Kimi Raikkonen unter Vertrag zu haben, lässt diese Paarung immer wahrscheinlicher werden.
Aber was ist mit Montoya? Auch eine Beförderung des von McLaren geförderten GP2 Piloten Lewis Hamilton in das Stammcockpit wurde unter der Woche häufig disskutiert.
Aber das man einen Piloten einen Stammvertrag anbietet ohne ihn voher wenigstens ausführlich zu testen halte ich für ausgeschlossen, und das wird man in 2 Wochen freilich nicht mehr schaffen.

Somit kann die eigentlich logischste Alternative nur Juan Pablo Montoya heißen.

   

Vorschau auf den GP von Spanien


Das McLaren Mercedes Team reist diese Woche nach Barcelona zum GP von Spanien, dem sechsten Rennen der Formel 1 Weltmeisterschaft.

Das Rennen ist das zweite von insgesamt 5 sogenannten Back-to-Back Rennen, das direkt 1 Woche nach dem GP von Europa startet.

Seit 1951 wird der GP von Spanien gefahren, fand aber immer wieder an anderen Ort wie Jarama und im Montjuich Park statt. Seit 1986 stellt aber Barcelona den dauerhaften Autragungsort. Auf dem extra erbaute Circuit de Catalunya, welcher etwa eine halbe Stunde Autofahrt von Barcelona entfernt liegt, wird seit 1991 das Rennen ausgetragen.

McLaren Mercedes hat in den letzten 8 Jahren dieses Rennen 4 mnal gewonnen. Im Vorjahr gewann Kimi Raikkonen das Rennen hier von der Pole Position. In den Jahren 1998 - 2000 holten die Fahrer Mika Hakkinen und David Coulthard 3 Doppelsiege für das Team.

   

Vorschau auf den GP von Europa

Nach 5 Rennen in der Weltmeisterschaft steht nun das Europarennen am Nürburgring an.
Für Mercedes ist es das erste Heimrennen, gefolgt vom Rennen in Deutschland auf dem Hockenheimring im Juli.

In den 2 Wochen seit dem GP von San Marino hat das Team McLaren-Mercedes in Silverstone eine Test-Session durchgeführt, in welcher mehr als 1600 km zurück gelegt wurde, zusammen mir Juan-Pablo Montoya, Kimi Raikönnen und Gary Paffett.

Der Europa GP wurde das erste mal in Brands Hatch (England) 1983 ausgetragen.
In den nachfolgenden 14 Jahren reiste man zum Europa GP nach Doninton (England) und Jerez (Spanien), bevor man an die Nürburg wechselte.
Das erste Rennen auf deutschem Boden 1984 gewann Alain Prost in einem McLaren TAG Turbo.

Mitten in der Landschaft, etwa 80 km süd-westlich von Köln, liegt der der 1927 erbaute Nürburgring mit seiner ledendären Norschleife.
Die legendären 22km mitten durch die Eifel wurden als Teststrecke für deutsche Autobauer zusätzlich zur eigentlichen Rennstrecke für den Deutschland GP gebaut. Das Eröffnungsrennen auf der Strecke gewann Rudolf Caracciola in einem Mercedes S.

Der Nürburgring war auch der Geburtsort der Silberpfeile, als im Juni 1934 Manfred von Brauchitsch das Eifelrennen in einerm Mercedes W25 gewann. Um das damalige Maximalgewicht von 750 kg einzuhalten, wurde kurzerhand über Nacht die weiße Lackierung des Fahrzeugs heruntergekratzt wodurch der Silberne Aluminiumkörper zum vorschein trat.
Aus Sicherheitsgründen wurde der GP von Deutschland dann aber ab 1977 zum Hockenheimring verlegt.


Juan Pablo Montoya:
"Es war sehr gut das Podium in Imola zu erreichen und ein paar Punkte einzufahren. Die Stategie war gut, auf ihr können wir aufbauen und zum Europarennen reisen. Der Nürburgring ist eine gemischt Strecke mit einigen Geraden und von sehr langsamen Kurven dominiert. Infolge dessen benötigt man mittleren Abtrieb und Traktion und Grip sind hier wichtiger als auf vielen anderen Strecken. Wir haben im Anschluss an San Marino 3 Tage lang in Silverstone getestet, es waren sehr gute Test mit neuen Komponenten für das Europarennen. Es ist das Heimrennen für Mercedes-Benz und ich hoffe wir können an San Marino anknüpfen und den Fans eine gute Show liefern."



Zur kompletten McLaren-Presseerklärung (englisch)

   

Renault kein Interesse an Montoya?

 
(F1Total.com)

Juan-Pablo Montoya ist auf Jobsuche, seit sein McLaren-Mercedes-Team Ende 2005 die Option auf seine Dienste für 2007 verstreichen hat lassen. Zwar kann sich der Kolumbianer ungeachtet dessen vorstellen, bei den "Silberpfeilen" zu bleiben, doch diese Entscheidung hat er wohl nicht selbst in der Hand.

In den vergangenen Wochen wurde er daher unter anderem mit Renault in Verbindung gebracht, aber an diesen Gerüchten scheint nichts dran zu sein: "Montoya zu Renault? Nein, das kann ich mir nicht vorstellen", erklärte der Teamchef der Franzosen, Flavio Briatore, gegenüber der 'Gazzetta dello Sport'.
   

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