Ganz ehrlich - wer dieses Rennen, besonders die Schlussphase, verpasst hat, der hat eines der spannenden 24-Stunden Rennen überhaupt verpasst.
Um ein solch langes Rennen gewinnen zu können, muss man die Nacht sauber überstehen. Nicht selten sind am Ende dieser nur noch sehr wenige Wagen in der Führungsrunde, so auch an diesem Sonntag morgen.
Doch im Gegensatz zu den Langstreckenrennen der letzten Jahre, kämpften in diesem Jahr in Daytona praktisch bis zur Zielflagge noch 3 Wagen um den Sieg - 2 mal Porsche und der Vorjahressieger Ganassi mit Juan Pablo Montoya am Steuer.
Doch gegen die bärenstarken Porsche-Aggregate war in diesem Jahr kein Kraut gewachsen. Während Montoya im Infield des Superspeedways immer wieder Boden auf Donohue im Brumos-Porsche gutmachen konnte und sich damit rundenlang einen großartigt anzusehenden Zweikampf lieferte, zog dieser auf den langen Geraden aberimmer wieder entscheidend von Montoya weg.
Gut 40 Minuten dauerte dieser Fight. Am Ende sollte gerade einmal eine knappe halbe Sekunde über Sieg und Niederlage entscheiden, denn bei einem Langstreckenrennen wie dem in Daytona zählt einzig der Sieg.

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